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Gehärtetes Glas wird durch Erhitzen von Floatglas auf etwa 650 °C und anschließendes schnelles Abkühlen hergestellt. Dieser Prozess erzeugt eine Druckspannung auf der Oberfläche und eine Zugspannung im Inneren, wodurch es 4-5 Mal stärker ist als gewöhnliches Glas. Wenn es zerbrochen wird, zerfällt es in kleine, stumpfe Körnchen, wodurch das Verletzungsrisiko erheblich verringert wird. Unsere Produkte entsprechen den nordamerikanischen Standards CAN/CGSB 12.1-2022 und Australien/Neuseeland AS/NZS 2208:1996.
Für Sicherheitsbarrieren wie rahmenlose Glas-Poolzäune und Glasbalustraden ist 12 mm dickes gehärtetes Glas (halbzolliges gehärtetes Glas) die erste Wahl und bietet die ideale Balance aus Festigkeit, Klarheit und Sicherheit.
1. Erhöhte Sicherheit (Fraktureigenschaften)
Gehärtetes Glas ist eine Art Sicherheitsglas. Wenn es zerbricht, zerfällt es vollständig in kleine, stumpfkantige Körnchen (erbsengroße Partikel), wodurch sich die Gefahr von Schnittverletzungen im Vergleich zu den großen, scharfen Scherben, die bei gewöhnlichem Glas entstehen, erheblich verringert.
2. Hohe Wirtschaftlichkeit
Im Vergleich zu Verbundglas, extra dickem Glas oder Hochleistungs-SGP-Verbundglas bietet 12-mm-Hartglas deutlich geringere Material- und Verarbeitungskosten, was es zu einer häufigen Wahl für preisbewusste Geländerprojekte macht.
3. Hervorragende Transparenz
Als Einscheibenglas bietet es eine beispiellose visuelle Klarheit und Lichtdurchlässigkeit. Im Gegensatz zu Verbundglas, das eine leichte Tönung oder eine Blendung zwischen den Schichten aufweisen kann, maximiert es die reine, ungehinderte Sicht.
Bei der Betrachtung seiner Vorteile ist es wichtig, sich seiner Hauptnachteile bewusst zu sein, die seinen Anwendungsbereich bestimmen.
Mangelnde Integrität zur Sturzprävention : Dies ist der kritischste Sicherheitsmangel. Wenn es einem ausreichend starken Aufprall ausgesetzt wird und bricht, zerfällt das gehärtete Glas und zerstreut sich vollständig, wodurch sofort eine Lücke im Geländerbereich entsteht und eine ernsthafte Sturzgefahr für Personen oder Gegenstände besteht. Im Gegensatz dazu bleibt Verbundglas auch bei Bruch an der Zwischenschicht haften und bewahrt so die Integrität der Barriere.
12-mm-Geländer aus gehärtetem Glas eignen sich für Szenarien mit geringem Risiko, bei denen eine umfassende Sturzprävention nicht die Hauptanforderung ist und eine strenge Kostenkontrolle erforderlich ist, wie zum Beispiel:
1. Niedrige Innentrennwände (z. B. Innentreppenhandläufe, Dachbodenteiler).
2. Bereichstrennungen außerhalb des Umfangs.
3. Für niedrige Gebäudebalkone oder Plattformen (z. B. im ersten oder zweiten Stock), wo die Vorschriften dies zulassen und die Risiken kontrollierbar sind.
Für alle Geländer, die den Personenschutz betreffen, insbesondere solche an erhöhten Kanten, wird dringend empfohlen, Verbundglas (z. B. PVB- oder SGP-Verbundglas) gemäß den Vorschriften vorrangig oder zwingend zu verwenden. Durch die Kombination der hohen Festigkeit von gehärtetem Glas mit der Absturzsicherung einer Zwischenschicht ist Verbundglas die zuverlässige Lösung, die Sicherheit und Ästhetik wirklich in Einklang bringt.